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Vorstellungsrunde: 5 Fragen an Prof. Dr.-Ing. Rüdiger G. Ballas

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Wer sind eigentlich die Menschen, mit denen Sie als Studierende an der Wilhelm Büchner Hochschule zu tun haben? In dieser Rubrik stellen wir die Mitglieder des Hochschulteams vor, die Erfahrungen aus den unterschiedlichsten Bereichen mitbringen – und Sie auf dem Weg zum erfolgreichen Abschluss begleiten. Diesmal haben wir fünf Fragen an Prof. Dr.-Ing. Rüdiger G. Ballas gestellt. Seit 2013 ist er Professor für Elektrotechnik und Regelungstechnik, außerdem Prodekan des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften der WBH.

Wie sah der Werdegang aus, der Sie zur WBH geführt hat?
Ursprünglich komme ich aus dem Saarland. Ins Rhein-Main-Gebiet hat mich nach dem Abitur zunächst meine Ausbildung zum Physikalisch-technischen Assistenten geführt. Im Anschluss habe ich an der FH Kaiserslautern/Zweibrücken Mikrosystemtechnik studiert. Zu meinem Herzensthema, der piezoelektrischen Aktorik und Sensorik, kam ich dann über meine Diplomarbeit bei der Tele Quarz GmbH bei Heilbronn, in der ich mich mit der Mikrostrukturierung von hochfrequenten Grundwellenquarzen beschäftigt habe.

Im Anschluss habe ich an der TU Darmstadt im Bereich der piezoelektrischen Aktorik und Sensorik promoviert und erhielt das Angebot, meine Dissertation als internationales Fachbuch aufzulegen – das war ein wichtiger Schritt, um in diesem Bereich bekannter zu werden. Danach hat es mich noch einmal in die Industrie gezogen, bei der Karl Mayer Textilmaschinenfabrik GmbH habe ich von 2007 bis 2013 die Kompetenzfelder Piezoaktorik und Antriebstechnik geleitet. Die Industrietätigkeit habe ich sehr genossen, war aber parallel immer auch als Dozent tätig, an der TU Darmstadt und der FH Frankfurt. Ich arbeite einfach sehr gerne mit Studierenden zusammen. 2013 bin ich auf eine entsprechende Ausschreibung an der Wilhelm Büchner Hochschule aufmerksam geworden – und seitdem bin ich hier.

Was macht Ihnen an Ihrer Tätigkeit an der WBH am meisten Freude?
Natürlich hoffe ich, nicht nur mein Wissen, sondern auch meine Begeisterung an die Studierenden weiterzugeben. Ich möchte vor allem motivieren und zeigen, dass es sich lohnt, sich intensiv mit ingenieur- und naturwissenschaftlichen Fragestellungen auseinanderzusetzen. Denn nur wenn man zum Kern vordringt, erschließen sich auch die Dinge, die ein tieferes Verständnis bringen und ein abgerundetes Bild ergeben. Von so einer guten Basis profitieren sowohl spätere Ingenieur*innen in der Entwicklung als auch diejenigen, die promovieren und in der Forschung bleiben möchten.

Besonders mag ich es auch, an der Wilhelm Büchner Hochschule mit so vielen unterschiedlichen Menschen und Charakteren in Kontakt zu sein. Ich bin selbst ein sehr bodenständiger und offener Mensch und schätze einen offenen und ehrlichen Umgang miteinander. Und der ist hier auf jeden Fall gegeben, das genieße ich sehr.

Was ist für Sie das Besondere an der Fernlehre?
Fernlehre hat durch die vielen multimedialen Möglichkeiten heutzutage einen gar nicht mehr wegzudenkenden Stellenwert im gesamten Ausbildungs- und Studienkontext. Und sie bietet eine unglaubliche Flexibilität für Studierende, die ich selbst im Studium so nicht hatte. Durch ein Fernstudium ist es möglich, im gewohnten sozialen Umfeld zu bleiben und sich parallel weiterzuentwickeln. Das lässt sich bestens mit Familie und Job vereinbaren und ist eine tolle Chance.

Was für mich persönlich an der Fernlehre besonders spannend ist: Die berufserfahrenen Studierenden bringen ganz viel Erfahrung und Wissen mit, entsprechend dezidiert sind die Fragestellungen oft. Das kann als Dozent natürlich auch sehr herausfordernd sein – aber es bringt vor allem viel Abwechslung in meine Arbeit und bietet einen tollen Einblick in aktuelle Themen, die in der angewandten Forschung und der Industrie relevant sind. Vor allem bei Abschlussarbeiten erfahre ich dadurch viel über die Themen, die derzeit vorangetrieben werden und eine sozialpolitische und gesellschaftliche Relevanz haben.

Kürzlich wurden Sie als „Fellow of the International Association of Advanced Materi-als (FIAAM), Stockholm, Sweden“ nominiert – herzlichen Glückwunsch. Ihre Forschungsaktivität lief also parallel zur Lehre und zu Ihrer Tätigkeit in der Industrie immer weiter?
Ja, ich war und bin immer in der Forschung aktiv. Ich denke, die Nominierung habe ich mir vor allem durch die Konstanz erarbeitet, mit der ich mich inzwischen seit 20 Jahren im Bereich der piezoelektrischen Aktorik und Sensorik bewege und mit aktuellen Fragestellungen und neuen Betrachtungswinkeln auseinandersetze: Seit meiner Diplomarbeit habe ich viele Auszeichnungen zu meiner Forschung rund um das Thema erhalten, ich habe sehr viel veröffentlicht, Modellansätze entwickelt und Tagungen auf der ganzen Welt besucht. Ich konnte dadurch ein großes Publikum erreichen und stehe in engem Kontakt mit anderen Forschenden. Vor allem im Bereich der Aktorik hat sich in den letzten Jahrzehnten unglaublich viel getan, piezoelektrische Aktoren begegnen uns überall im Alltag: vom Abstandssensor des Autos über die Luft- und Raumfahrttechnik bis zur Medizintechnik, bei der Ultraschalluntersuchung, bei der Inhalation von Aerosol-Medikamenten oder beim Entfernen von Zahnstein. Das Thema ist einfach unglaublich spannend und interdisziplinär.

Die aktuelle Nominierung ist natürlich eine große Ehre, und ich bin stolz auf diese Anerkennung meiner Forschungsarbeit. Und fühle mich dadurch zusätzlich bekräftigt, weiterzumachen. Aktuell arbeite ich an meinem fünften Fachbuch, in dem sowohl Neulinge als auch Fortgeschrittene ihre Faszination für die piezoelektrischen Aktoren entdecken können und einen ausführlichen Einblick in die Zusammenhänge mit den Bereichen Physik, Mechanik und Werkstoffwissenschaften erhalten – ein thematischer Rundumschlag quasi.

Und ganz abseits von Forschung und Lehre – wie verbringen Sie einen freien Tag am liebsten?
Ich spiele leidenschaftlich gerne Akustikgitarre und habe schon als Kind immer musiziert und gesungen. Später war ich mit meiner Gitarre in Fußgängerzonen, auf Stadtfesten und in Irish Pubs unterwegs und habe sogar eine CD aufgenommen. Mit der Musik habe ich mir mein Studium finanziert, das war eine tolle Zeit, aus der viele Kontakte entstanden sind. Und ich spiele nach wie vor gerne, um abzuschalten und zu entspannen.

Ich bin außerdem Amateur-Astronom: Das Universum um uns herum wahrnehmen und mich fragen, was da eigentlich noch ist, zu erkennen, wie vergänglich alles ist – das finde ich einfach unglaublich beeindruckend. Das erinnert auf eine gute Art und Weise daran, dass wir nur ein sehr kleiner Teil eines großen Ganzen sind, und hilft, sich auf die wichtigen Dinge im Leben zu besinnen.

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