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In Vollzeit arbeiten und nebenbei ein Fernstudium absolvieren – geht das denn überhaupt?

Weiterbildung

Viele Arbeitgeber bieten ihren Mitarbeiter*innen die Möglichkeit, sich kontinuierlich fort- und weiterzubilden. In den meisten Fällen handelt es sich dabei jedoch um zeitlich begrenzte Seminare oder Workshops. Deutlich seltener wird ein berufsbegleitendes Fernstudium neben der Arbeit angeboten, um das eigene Fachwissen weiter auszubauen oder sich für spätere Führungsaufgaben zu qualifizieren. Allerdings stellt sich in diesem Zusammenhang immer auch die Frage, ob sich Fernstudium und Vollzeit-Job überhaupt unter einen Hut bringen lassen. Denn wer studieren will, sollte genau wissen, worauf man sich einlässt und was es zu beachten gilt.

Was muss bei einem berufsbegleitenden Fernstudium grundsätzlich beachtet werden?

Ein Studium sollte niemand auf die leichte Schulter nehmen. Erst recht nicht, wenn es sich dabei um ein Fernstudium parallel zum Vollzeit-Job handelt. Das unter Erwerbstätigen überaus beliebte Bildungsangebot lässt sich zwar flexibel gestalten, setzt jedoch zugleich die nötige Disziplin und ein entsprechendes Durchhaltevermögen voraus. Neben Zeit- und Kostenfaktoren spielen aber noch weitaus mehr Punkte eine wichtige Rolle, wenn es um die Entscheidung geht: Fernstudium und arbeiten – ja oder nein? 

Studienform: Eigentlich stellt sich die Frage für Berufstätige, die neben der Arbeit studieren wollen, kaum. Aber dennoch sollte man sich vorab genau informieren, welche Studienform konkret angegangen werden soll und vom Aufwand her auch gestemmt werden kann. So bieten die staatlich anerkannten Bildungseinrichtungen in der Regel verschiedene Modelle – vom Abendstudium oder berufsbegleitenden Fernstudium über duale Studiengänge bis hin zum Präsenzstudium in Vollzeit oder als Teilzeit-Lösung neben dem Arbeiten. Bei der Wahl der gewünschten Studienform sollte vor allem darauf geachtet werden, dass die gewählte Studien-Art immer auch zu den individuellen Bedürfnissen und zur Strukturierung des beruflichen wie auch privaten Alltags passt. 

Zeitaufwand: Während man bei einem Vollzeit-Studium bis zu 32 Stunden pro Woche einplanen muss, kann man den Aufwand bei flexibel gestaltbaren Lehrplänen im Fernstudium auf rund 10 Wochenstunden reduzieren. Je nach gewählter Studienform, angestrebtem Abschluss und individuellem Lernpensum variiert die Regelstudienzeit somit zwischen vier bis zwölf Semestern. Das entspricht einem Zeitaufwand von 2 bis 6 Jahren. 

Kosten: Sofern der Arbeitgeber die Weiterbildung in Form eines Studiums parallel zum Vollzeit-Job nicht finanziell unterstützt, sollten auch die anfallenden Studien-, Prüfungs- und Bearbeitungsgebühren mitberücksichtigt werden. Denn je nach Studiendauer und Bildungsträger können hier nicht unbeträchtliche Summen von bis zu 16.000 Euro zusammenkommen. Immerhin lassen sich die Kosten zumindest teilweise von der Steuer absetzen. 

Zugangsvoraussetzungen: Wer nebenberuflich studieren will, muss dafür nicht immer ein Abitur in der Tasche haben. In der Regel braucht es zwar die Allgemeine bzw. eine fachgebundene Hochschulreife oder Fachhochschulreife (Fachabitur), dennoch gibt es zahlreiche Alternativen, um sich trotzdem einschreiben zu dürfen. So reicht bei manchen Studiengängen auch ein Meisterbrief oder eine abgeschlossene Ausbildung mit mehrjähriger Berufserfahrung. 

Meldepflicht: Wer ein Fernstudium absolvieren und arbeiten will, muss dies nicht zwingend dem Arbeitgeber melden. Außer, das zu absolvierende Lernpensum und die abzulegenden Prüfungen wirken sich einschränkend auf den Arbeitsalltag aus. Ein Vollzeit-Studium hingegen muss unbedingt gemeldet werden.
 

Muss ein Fernstudium dem Arbeitgeber gemeldet werden?

Das Fernstudium wird aufgrund seiner flexiblen und ortsunabhängigen Eigenschaften bevorzugt gewählt, um sich nebenberuflich weiterzubilden. Rein rechtlich braucht es für die Aufnahme eines Fernstudiums keine offizielle Erlaubnis seitens des Arbeitgebers, sofern kein Interessenkonflikt zwischen beruflichem und „privatem“ Alltag entsteht. Dennoch empfiehlt es sich, den eigenen Chef von Anfang an über ein angestrebtes Fernstudium parallel zum Vollzeit-Job zu informieren. Warum es sich durchaus lohnen kann, den Arbeitgeber über die nebenberufliche Weiterbildung in Kenntnis zu setzen, zeigen folgende Punkte: 

  • Freistellung für benötigte Urlaubstage in der Prüfungs- und Präsenzphase 
  • Anwendung von neu gelerntem Fachwissen am Arbeitsplatz 
  • Mehr Verständnis für die Doppelbelastung 
  • Verbesserte Karriere- und Aufstiegschancen 
  • Mögliche finanzielle Unterstützung durch den Arbeitgeber 
     

Welche Vorteile hat ein Fernstudium gegenüber einem Vollzeit-Studium?

Die Vorteile eines Fernstudiums gegenüber einem Präsenzstudium liegen gerade für Arbeitnehmer, die arbeiten und gleichzeitig studieren wollen, klar auf der Hand. Letztendlich hängt es jedoch vom individuellen Lebensmodell und den persönlichen Anforderungen ab, welche Studienform sich am besten für die nebenberufliche Weiterbildung eignet. Sicher ist jedenfalls, dass ein Präsenzstudium parallel zum Vollzeit-Job recht schwierig realisierbar ist.

Die Vorteile eines Fernstudiums im Überblick: 

  • In der Regel besteht keine Anwesenheitspflicht. 
  • Ortsunabhängiges Studium, flexible Zeiteinteilung 
  • Es lässt sich meistens problemlos verlängern. 
  • Studiengebühren sind steuerlich absetzbar. 
  • Mehr Freiheiten bei der Organisation des Lernens 
  • Optimaler Mix aus Theorie und Praxisbezug am Arbeitsplatz 
  • Verbesserte Aufstiegs- und Karrierechancen im eigenen Betrieb 
  • Weniger Aufwand für Anreise und Teilnahme 


Wie viel Zeit muss man pro Woche für das Fernstudium neben der Arbeit einplanen? 

Fernstudium und Vollzeit arbeiten funktioniert immer nur dann, wenn sich beruflicher und „privater“ Alltag in Einklang bringen lassen. Bei einer Arbeitswoche von 40 Stunden wird es dahingehend schon recht schwierig. Daher sollte sich jede*r Arbeitnehmer*in vorab informieren, wie viel Zeit ein Fernstudium tatsächlich in Anspruch nimmt und wie viele Stunden für die akademische Weiterbildung nebenberuflich freigeschaufelt werden können. Nur so lässt sich die Doppelbelastung erfolgreich stemmen – auch über mehrere Monate hinweg. 

Je nachdem, ob es sich beim Fernstudium um eine Vollzeit- oder Teilzeit-Variante handelt, variiert der Zeitaufwand zwischen etwa 10 bis zu 32 Stunden pro Woche. Das entspricht einer Studiendauer von mindestens 2 Jahren bis hin zu 6 Jahren. Diese Zahl hängt allerdings stark davon ab, wie sich der jeweilige Lehrplan gestaltet und wie viele ECTS Credit Points im Laufe der Regelstudienzeit erreicht werden müssen. Auch die eigene Motivation und die persönliche Lerntaktik spielen eine wichtige Rolle, wenn man ein Fernstudium absolviert und gleichzeitig arbeitet. Soll heißen: Je weniger Stunden investiert werden, desto länger ist die Studiendauer und umso höher fallen die Kosten am Ende aus. 

Gut zu wissen: Für einen ECTS Credit Point können rund 25 bis 30 Arbeitsstunden veranschlagt werden. Ein Bachelor-Fernstudium mit sechs Semestern (3 Jahre) und insgesamt 180 Credit Points ergibt somit einen durchschnittlichen Zeitaufwand von 36 Stunden pro Woche. 


Kann man in einem Fernstudium notfalls pausieren, wenn der berufliche Alltag zu sehr einbindet?

Nicht immer lässt sich das Leben planen, und mitunter ändern sich die Umstände innerhalb kürzester Zeit. Das gilt sowohl für private Belange als auch berufliche Bereiche. So kann es durchaus vorkommen, dass das Fernstudium und parallel arbeiten zeitlich wie auch finanziell kaum mehr zu stemmen sind. Doch anstatt die akademische Qualifizierung komplett ad acta zu legen, sollte vorab unbedingt auch die Möglichkeit in Betracht gezogen werden, die eingeplanten Lernphasen zu reduzieren oder notfalls eine längere Pause einzulegen. Ist Letzteres die einzige Option, sollte unbedingt die zuständige Studienberatung konsultiert werden. Mit Sicherheit findet sich eine Lösung. 

Ansonsten können Studierende in der Regel problemlos vom Vollzeit-Studium in eine Teilzeit-Variante wechseln. Zudem handelt es sich bei den angegebenen ECTS Credit Points der einzelnen Studiengänge meistens um Empfehlungen, um den benötigten Zeitaufwand ungefähr abbilden zu können. Dementsprechend lässt sich im Rahmen eines Fernstudiums nicht nur jederzeit das Lernpensum individuell anpassen, sondern auch eine Lernpause einlegen, sofern man es sich leisten kann. Darüber hinaus bieten viele Bildungsträger auch die Möglichkeit, die Fernstudienzeit um mindestens die Hälfte zu verlängern – zumeist kostenlos und ganz ohne offizielle Genehmigung. 

Gut zu wissen: Manche Bildungsträger räumen ein bestimmtes Kontingent ein, um im Studium temporär zu pausieren. Bei zahlreichen Studiengängen können oft nur komplette Semester ausgesetzt werden. Immerhin sind in diesem Fall zumeist keine Studiengebühren fällig. 

Wussten Sie schon: studieren mit Realschulabschluss und studieren mit Hauptschulabschluss ist an der WBH übrigens möglich! Wie das funktioniert erläutern wir in unseren jeweiligen Beiträgen hierzu!

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihrem Fernstudium und stehen Ihnen bei Fragen jederzeit gerne mit einem Beratungsgespräch zur Seite.

 

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