Gliederung einer Bachelorarbeit – Tipps und Beispiele für die optimale Gliederung

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Abschlussarbeiten

Die Gliederung der Bachelorarbeit ist meist einer der ersten Schritte bei der Abschlussarbeit und erfolgt nach der Themenfindung und der Recherche zum Thema.

Diese hilft Ihnen auch dabei, eine erste Übersicht zu erstellen, an der Sie sich später orientieren können. Oft sind sich Gliederung und Inhaltsverzeichnis sehr ähnlich bzw. aus der Gliederung lässt sich später das Inhaltsverzeichnis erstellen.


Aufbau und Gliederung einer Bachelorarbeit – so fangen Sie an

Die Anforderungen an eine Bachelorarbeit sind je nach Universität und Studiengang unterschiedlich. Daher sollten Sie sich vorab erkundigen, ob Ihre Fakultät Vorgaben zur Arbeit selbst und zur Gliederung vorgibt. In der Regel listet eine Gliederung aber die wichtigsten Inhalte der Arbeit mit Seitenzahlen auf. 

1. Deckblatt
Das Deckblatt umfasst eine Seite und taucht nicht in der Gliederung auf. Auf dem Deckblatt stehen 

  • der Titel (mit Untertitel) der Arbeit 
  • der Name der Universität
  • Ihr Name und Ihre Matrikelnummer
  • der Name des Betreuers
  • der Name des Fachbereichs bzw. Studiengangs, in dem die Bachelorarbeit geschrieben wird. 

2. Vorwort
Manchen Arbeiten wird ein Vorwort vorangestellt, in dem Sie den persönlichen Hintergrund der Arbeit beschreiben. Gelegentlich ist auch eine Danksagung Teil des Vorworts. 

3. Inhaltsverzeichnis
Das Inhaltsverzeichnis umfasst alle Überschriften der einzelnen Kapitel der Arbeit inklusive Einleitung, Fazit, Literaturverzeichnis und Anhang. 

4. Tabellen- oder Abbildungsverzeichnis
Bei einigen Arbeiten werden alle Tabellen oder Abbildungen nochmals mit ihren Überschriften und Quellen der Reihe nach oder in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet. 

5. Einleitung
Die Einleitung macht oft etwa zehn Prozent der eigentlichen Arbeit (oft bis zu vier Seiten) aus. In der Einleitung stellen Sie das Thema vor, nennen Ihre Forschungsfrage und beschreiben die Relevanz der Arbeit. Auch Hypothesen, wie die Forschungsergebnisse ausfallen könnten, passt bei vielen Abschlussarbeiten in die Einleitung. 

6. Theoretischer Teil
Der theoretische Teil ist der erste Teil des Hauptteils und macht etwa 40 Prozent (etwa 16 Seiten) der gesamten Arbeit aus. Hier geben Sie einen Überblick zur Literatur zum Thema und beantworten bereits die Forschungsfragen auf Basis der Literatur. 

7. Methodik
Im nächsten Teil der Arbeit beschreiben Sie, wie Sie forschen. Führen Sie eine Umfrage durch oder eine Literatur-Review? Auch Experteninterviews oder Beobachtungen sind denkbar. Dieser Teil macht etwa 20 Prozent der Arbeit (bis zu acht Seiten) aus. 

8. Ergebnisse
In diesem Teil werten Sie Ihre Ergebnisse aus. Sie beschreiben, wie Ihre Untersuchungen verlaufen sind und wenden die zuvor beschriebenen Methoden an. Die Auswertung umfasst ebenfalls etwa 20 Prozent der Arbeit. 

9. Diskussion
In diesem Abschnitt widmen Sie sich den Folgen und Ursachen Ihrer Ergebnisse. Sie können beispielsweise Vorschläge für weitere Untersuchungen machen. Die Diskussion sollte nicht zu lang sein. Oft reichen zwei Seiten bereits aus. 

10. Fazit
Das Fazit macht etwa fünf Prozent der Arbeit aus und ist etwa zwei Seiten lang. Hier präsentieren Sie die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit und beantworten die Forschungsfrage. Das Fazit sollte in Verbindung zur Einleitung stehen und weder neue Fragen aufwerfen noch neue Informationen beinhalten. Im Fazit wird in der Regel die Fragestellung aus der Einleitung beantwortet. 

11. Literaturverzeichnis
Hier nennen Sie alle Quellen und zieren diese entsprechend der Vorgaben Ihrer Universität. Achten Sie hier auf Vollständigkeit und formale Richtigkeit. 

12. Anhang
Hier können Sie ergänzende Informationen angeben. 

13. Eidesstattliche Erklärung
In der eidesstattlichen Erklärung bestätigen Sie, dass Sie die Arbeit selbst geschrieben und nur die genannten Quellen verwendet haben. 


Die Funktion der Gliederung einer Bachelorarbeit

Die Gliederung der Bachelorarbeit hilft Ihnen dabei, sich während des eigentlichen Schreibens nicht zu verzetteln. Sie haben jederzeit einen Überblick, welche Passage an welcher Stelle im Text vorkommt und wie lang der Abschnitt in etwa sein sollte. Die Gliederung zeigt einen roten Faden, der sich durch die ganze Arbeit ziehen sollte. 

Die Gliederung zeigt ebenso wie das spätere Inhaltsverzeichnis, wie die Arbeit aufgebaut ist und wie die einzelnen Teile gewichtet wurden. Auch welche Schwerpunkte der Verfasser gesetzt hat, lässt sich oft gut nachvollziehen. Zudem hilft die Gliederung dabei, nicht zu sehr abzuschweifen, sondern sich ganz auf das eigentliche Thema zu konzentrieren. Viele Betreuer verlangen vor dem Schreiben der Bachelorarbeit eine Gliederung, oft verbunden mit einem Exposé.


Formale Vorgaben bei der Gliederung der Bachelorarbeit

Jede Bachelorarbeit und Masterarbeit muss in Kapitel und Unterkapitel gegliedert sein, damit die Arbeit übersichtlich und gut lesbar ist. Diese Gliederungspunkte tauchen auch im Inhaltsverzeichnis wieder auf.  Das Deckblatt sowie das Inhaltsverzeichnis selbst tauchen im Inhaltsverzeichnis nicht auf. Oft werden für die Nummerierung der Gliederung lateinische Ziffern verwendet, aber auch Groß- und Kleinbuchstaben sind denkbar. Hier kann es abweichende Vorgaben der Universität geben. Falls es keine Vorgaben gibt, ist die Übersichtlichkeit das wichtigste Kriterium. 

Ein Beispiel für die Gliederung einer Bachelorarbeit ist: 

1 Einleitung

2 Hauptteil
    2.1 Kapitel 1
        2.1.1 Unterkapitel 1
        2.1.2 Unterkapitel 2
    2.2 Kapitel 2
        2.2.1 Unterkapitel 1
        2.2.2 Unterkapitel 2

3 Schluss


Gestaltungsrichtlinien bei der Gliederung einer Bachelorarbeit

Wie viele Unterpunkte sollten in der Gliederung auftauchen? Jede Gliederungsebene sollte mindestens zwei Unterpunkte umfassen. Mehr als acht Unterkapitel bei einem Hauptpunkt sind jedoch oft recht unübersichtlich. Sie sollten zudem nicht mehr als vier Gliederungsebenen verwenden, da die Struktur sonst oft nicht mehr gut nachvollziehbar ist. Bei jedem Gliederungspunkt sollte mindestens eine halbe Seite Text vorgesehen sein. Ist der Inhalt kürzer, lohnt sich meist kein eigener Gliederungspunkt. 

Im späteren Literaturverzeichnis müssen immer die Seitenangaben genannt werden. Bei der Gliederung werden die Buchstaben immer mit einem Punkt abgetrennt. Die Überschriften sollten stets kurz und prägnant formuliert sein. Sie sollten dabei unnötige Füllwörter vermeiden und eher Substantive verwenden. Zudem sollten die Unterkapitel keine Wiederholungen des Hauptpunktes sein. 


Wie man eine Bachelorarbeit gliedern kann – Beispiele

Je nach Studiengang und Thema der Abschlussarbeit kann die Gliederung unterschiedlich sein. Die Gliederung bildet allerdings immer die theoretische Ausgangslage für die spätere Arbeit. Jedes Kapitel baut auf dem vorangehenden auf und erweitert das Thema. Denkbar ist auch, chronologisch vorzugehen oder mehrere Aspekte oder Ursachen und Wirkungen zu vergleichen. Auf jeden Fall sollten alle Textteile in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen. 


Tipps zur Erstellung einer Gliederung für Ihre Bachelorarbeit

Zumindest in einer Version für den eigenen Gebrauch können Sie bei der ersten Gliederung bereits den geplanten Umfang, also die Seitenzahl, notieren. Hilfreich ist es auch, bei jedem Unterpunkt einige Stichpunkte zum Thema zu vermerken. So wird aus der Gliederung gleich ein Schreibplan, an dem Sie sich bei Ihrer Bachelorarbeit orientieren können. 

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