Berufsbild und Gehalt des Wirtschaftsinformatikers

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Die wichtigsten Fakten zum Berufsbild Wirtschaftsinformatiker 

  • Schnittstelle zwischen Informatik und Wirtschaft 
  • breit gefächerte Aufgaben 
  • Jobs in vielen Branchen 
  • Wirtschaftsinformatik im Fernstudium studieren 

Wirtschaftsinformatiker verbinden IT und Wirtschaft und sind daher in vielen Branchen gefragt. Sie besetzten häufig Führungs- und Schnittstellenpositionen, die mit hohen Gehältern verbunden sind. Wirtschaftsinformatik zu studieren, ist auch im Fernstudium möglich, z. B. bei der Wilhelm Büchner Hochschule (WBH). 
 

Die Wirtschaftsinformatik ist ein noch recht junger Arbeitsbereich, der die Grundlagen der Wirtschaftswissenschaften und der Informatik verbindet. Mit diesen Fähigkeiten sind Fachkräfte aus der Wirtschaftsinformatik bei vielen Unternehmen gefragt und haben auch in Zukunft gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Im Alltag geht es häufig darum, Lösungen für Kommunikationsprozesse zu finden; die genauen Aufgaben hängen vom jeweiligen Arbeitsplatz ab: Entweder stehen IT-Aufgaben im Vordergrund oder wirtschaftliche Aufgaben und Prozesse. 


Wie wird man Wirtschaftsinformatiker?

Wirtschaftsinformatiker oder Wirtschaftsinformatikerin wird man in der Regel durch ein Studium der Wirtschaftsinformatik. Im Studium geht es vor allem um Themen aus der Betriebswirtschaftslehre wie Finanz- und Rechnungswesen oder Marketing. Dazu kommen Inhalte aus der Informatik wie Programmierung oder Datenbankmanagement. Je nach Ausrichtung kann der Anteil an Informatik oder Betriebswirtschaftslehre größer sein.


Wo kann man Wirtschaftsinformatiker werden? 

Das Studium der Wirtschaftsinformatik ist an einer Fachhochschule oder Universität möglich. Die Studiengänge in diesem Bereich haben teilweise verschiedene Ausrichtungen. Am Ende des Studiums steht dann oft der Bachelor bzw. Master of Science oder Arts. Viele Wirtschaftsinformatiker und Wirtschaftsinformatikerinnen spezialisieren sich schon im Laufe des Studiums. Hier sind neben Business Administration auch zukunftsorientierte Vertiefungen wie Digital Business oder Business Intelligence gefragt. Die Ausbildung zum staatlich geprüften Wirtschaftsinformatiker bzw. Wirtschaftsinformatikerin ist eine weitere Option. Berufsbegleitend ist ein Fernstudium an der WBH möglich.


Welche Eigenschaften sind für angehende Wirtschaftsinformatiker wichtig?

  • IT-Kenntnisse, insbesondere Softwareentwicklung 
  • wirtschaftliches Know-how
  • Kommunikationsfähigkeit 
  • Teamfähigkeit 
  • Verständnis für technische Zusammenhänge 
  • gute Englischkenntnisse


Die Aufgaben eines Wirtschaftsinformatikers 

Wirtschaftsinformatiker und Wirtschaftsinformatikerinnen arbeiten an der Schnittstelle zwischen Betriebswirtschaft und Informatik. Viele Aufgaben sind mit der Untersuchung von Arbeitsabläufen im Unternehmen verbunden. Dabei planen und entwickeln Wirtschaftsinformatiker und Wirtschaftsinformatikerinnen Informations- und Kommunikationssysteme und optimieren diese. Nach dem Studium der Wirtschaftsinformatik ergeben sich in vielen Unternehmen und Branchen sehr gute berufliche Möglichkeiten. Je nach Job können die Informatik-Anteile, wie Programmieren, oder wirtschaftliche Anteile, wie Controlling oder Rechnungswesen, höher gewichtet sein. In kleineren Unternehmen ist es denkbar, dass man seine Fachkompetenz auch in andere IT-Aufgaben oder im kaufmännischen Bereich stärker einbringt. 

Wirtschaftsinformatiker und Wirtschaftsinformatikerinnen müssen ein gutes Gespür für wirtschaftliche Zusammenhänge und Abläufe im Unternehmen haben. Sie stehen im Alltag oft vor der Aufgabe, Lösungen für IT- und Kommunikationsprozesse im Unternehmen zu finden und diese auch selbst umzusetzen. Die Zusammenarbeit mit Kunden und Mitarbeitern aus anderen Abteilungen ist dabei wichtig. Die geplanten IT-Lösungen müssen mit der passenden Software umgesetzt werden. Daher sind Kenntnisse rund um Software und Programmierung für Wirtschaftsinformatiker und Wirtschaftsinformatikerinnen unerlässlich. 

IT-Abteilungen von mittelständischen Unternehmen bieten für Berufseinsteiger in der Wirtschaftsinformatik ebenso Jobs wie Start-Ups. Auch in der Projektleitung oder in Unternehmensberatungen mit Schwerpunkt IT finden sich Stellen. In Unternehmen können Wirtschaftsinformatiker oder Wirtschaftsinformatikerinnen nicht nur in der IT-Abteilung, sondern auch im Controlling oder im Einkauf arbeiten. 


Der Verdienst eines Wirtschaftsinformatikers 

Beim Gehalt sind Wirtschaftsinformatiker und Wirtschaftsinformatikerinnen einer der bestverdienenden Berufsgruppen in Deutschland. Damit sind in diesem Fachbereich selbst für Berufsanfänger Spitzengehälter möglich. Die Gehaltsspanne und Gehaltsentwicklung in diesem Beruf ist sehr groß und hängt von vielen Einflussfaktoren ab. Zu den Einflussfaktoren beim Verdienst gehören die Unternehmensgröße, die Branche, unterschiedliche Tarifverträge und in welchem Bundesland das Unternehmen ansässig ist. Die Unternehmensgröße beeinflusst insofern den Verdienst, dass das Einkommen meist mit der Anzahl der Mitarbeiter steigt.

Das durchschnittliche Einstiegsgehalt für Berufseinsteiger liegt laut dem Gehaltsreport der Bundesagentur für Arbeit bei etwa 33.000 Euro brutto im Jahr (Gehaltsspanne von 35.000 bis 65.000 Euro). Vor allem in Branchen wie der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrt und in der Energiewirtschaft ist das Einstiegsgehalt sehr hoch. Mit etwas Geschick bei den Gehaltsverhandlungen kann das Jahresgehalt sehr hoch ausfallen. 

Das höchste Karrierelevel ist der IT-Manager oder der Chief Technology Officer (CTO). Mit steigender Verantwortung und Aufgaben in der Personalführung sind die Gehaltsangaben für Jahresgehälter bei über 200.000 Euro. 

Zusatzqualifikationen, wie Kenntnisse über spezielle Software oder Sprachkenntnisse, können ebenfalls zu einem höheren Bruttogehalt beitragen. Nach rund zehn Jahren Berufserfahrung liegen die Gehaltsangaben für Wirtschaftsinformatiker bei etwa 58.600 Euro, mit weiterer Berufserfahrung sind sogar rund 73.800 Euro im Jahr. Das monatliche Durchschnittsgehalt kann zwischen 2.200 und 7.000 Euro liegen, was zeigt, dass die Gehaltsspanne in diesem Beruf sehr groß ist und von vielen Faktoren abhängt. 

Viele Wirtschaftsinformatikerinnen und Wirtschaftsinformatikerinnen machen sich selbstständig. Die Wissenskombination aus Wirtschaft und IT ist hierfür eine gute Grundlage. Je nach Auftragslage und Stundensatz, der bei ca. 80 Euro liegen kann, lässt sich auch hier gut verdienen.


Warum es sich lohnt, Wirtschaftsinformatiker zu werden 

Absolventen eines Studiums der Wirtschaftsinformatik sind aufgrund der Kombination von IT und Wirtschaft sehr gefragt, denn sie bilden in vielen Bereichen der Wirtschaft – vom Einkauf bis zum Kundenservice – die Grundlage für zahlreiche Geschäftsmodelle. Selbst bei Berufseinsteigern können die Gehälter im oberen Bereich der IT-Branche liegen. Spezielles Wissen und Fremdsprachenkenntnisse verbessern die Berufsaussichten und die Gehaltsentwicklung nochmals. Gleiches gilt für interkulturelle Kompetenzen und gute Kommunikationsfähigkeiten. Die zunehmende Digitalisierung eröffnet Wirtschaftsinformatikerinnen und Wirtschaftsinformatikern immer weitere Möglichkeiten, denn Experten, die wirtschaftliches und technisches Wissen verbinden, sind langfristig gefragt. Wirtschaftsinformatik kann bei der WBH auch im Fernstudium studiert werden.


Häufig gestellte Fragen zu Beruf und Gehalt des Wirtschaftsinformatikers

Wie wird man Wirtschaftsinformatiker?

In der Regel sollte man Wirtschaftsinformatik studiert haben, um Wirtschaftsinformatikerin oder Wirtschaftsinformatiker zu werden. Hier kann der Schwerpunkt entweder mehr auf Informatik oder Betriebswirtschaftslehre gelegt werden. Als Berufsanfänger sollte man aus dem Wirtschaftsinformatik Studium gute IT-Kenntnisse, wirtschaftliches Knowhow, gute Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie Verständnis für technische Zusammenhänge und gute Englischkenntnisse mitbringen.


Wie hoch ist das Durchschnittsgehalt und Einstiegsgehalt eines Wirtschaftsinformatikers?

Das Gehalt einer Wirtschaftsinformatikerin oder eines Wirtschaftsinformatikers kann je nach Unternehmensgröße, Branche, Bundesland und Tarifvertrag variieren. Allerdings erhalten Fachkräfte aus der Wirtschaftsinformatik Spitzengehälter und gehören zu den am besten verdienenden Berufsgruppen Deutschlands. Das durchschnittliche Einstiegsgehalt für Berufseinsteiger liegt bei etwa 52.000 Euro brutto im Jahr. Mit weiterer Berufserfahrung und Zusatzqualifikationen von Wirtschaftsinformatikern und Wirtschaftsinformatikerinnen kann sich das Durchschnittsgehalt pro Jahr auf bis zu 80.000 Euro steigern. 


Wo kann man Wirtschaftsinformatiker werden?

Wirtschaftsinformatik kann man an einer Hochschule oder Universität studieren. Hierbei können sich Wirtschaftsinformatikerinnen und Wirtschaftsinformatiker bereits auf einen Teilbereich spezialisieren und mit einem Bachelor bzw. Master of Science oder Arts abschließen. Aber auch eine Spezialisierung auf einen Teilbereich nach Berufseinstieg ist möglich. Eine weitere Möglichkeit ist die Ausbildung zum staatlich geprüften Wirtschaftsinformatiker bzw. zur staatlich geprüften Wirtschaftsinformatikerin. Ein berufsbegleitendes Fernstudium ist an der WBH möglich.


Warum sind Wirtschaftsinformatiker so gefragt?

Durch die zunehmende Digitalisierung sind Wirtschaftsinformatikerinnen und Wirtschaftsinformatiker immer mehr gefragt, da sie durch die Kombination aus IT und Wirtschaft die Grundlage für viele Geschäftsmodelle bilden. Deswegen sind die Berufsaussichten für Absolventen eines Studiums in Wirtschaftsinformatik sehr gut. Dies erleichtert auch den Berufseinstieg. Durch die breit gefächerten Aufgaben eines Wirtschaftsinformatikers bzw. einer Wirtschaftsinformatikerin kann man in diesem Beruf Berufserfahrung auf den verschiedensten Themengebieten erlangen. Aber auch der Verdienst ist zu beachten, da Fachkräfte aus der Wirtschaftsinformatik ein hohes Einkommen haben und mit den vergleichsweise hohen Einstiegsgehältern zu einer der am besten verdienenden Berufsgruppen gehören.

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