Big Data Manager: Alles zu Aufgaben und Gehalt

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Die wichtigsten Fakten zum Berufsbild Big Data Manager

  • Beruf sehr gefragt
  • vielfältige Einsatzmöglichkeiten
  • berufsbegleitend studieren 
  • hohes Gehalt  

Die Welt ist voller Daten und durch die zunehmende Digitalisierung werden es immer mehr. Laut Statista wurden 2020 weltweit 64,2 Zettabyte Datenmenge generiert, 2025 sollen es bereits 181 Zettabyte sein. Diese Daten müssen für unzählige Unternehmen der freien Wirtschaft und der öffentlichen Hand erfasst, gesammelt, archiviert, aufbereitet, ausgewertet und/oder interpretiert werden. Damit beschäftigen sich Data Manager. 

Der Beruf ist in verschiedenen Branchen immer gefragter. Der Bedarf an Data Managern in der deutschen Wirtschaft ist enorm und wird in Zukunft noch weiter steigen. Also beste Aussichten für den Traumberuf. Unternehmen und Menschen wollen die Fülle der Daten auch verstehen und daraus Nutzen ziehen, um zum Beispiel die Bedürfnisse von Kunden zu erkennen oder aus vergangenen Prozessen Rückschlüsse für die Zukunft zu ziehen. 

Mehrere Berufsbezeichnungen stehen dem Data Manager nahe, etwa Data Scientists, Data Architect oder Data Engineer. Alle beschäftigen sich mit ähnlichen Berufsfeldern, wobei sich Verantwortlichkeiten und Kompetenzen überschneiden können. Was Sie über das Berufsbild wissen müssen, erfahren Sie hier.

 

Was ist ein Big Data Manager?

Daten sind Fakten und Ereignisse, Beobachtungen und Messwerte, Bilder und Befunde usw. Viele Unternehmen und Behörden erfassten und sammelten schon vor der Digitalisierung Datensätze. Mit der Digitalisierung wurden aus den Aktenordnern in den Regalen Datenbanken auf Servern. Diese müssen konzipiert und entwickelt werden, damit Daten sinnvoll verarbeitet werden können. 

Folgende Arbeitsaufgaben übernehmen dabei Big Data Manager. Sie  

  • konzipieren Datenbanken: Dabei stellen sich Data Manager die Frage, welche Daten zu welchem Zweck aus welchen Quellen erhoben werden. Genauso muss entwickelt werden, wie diese Daten gespeichert und später abgerufen werden. Um Architektur, Design und Infrastruktur von Datenbanken zu entwickeln, arbeiten Data Manager eng mit den Auftraggebern zusammen. 
  • managen enorme Datenmengen: Data Manager bewältigen komplexe Problemstellungen und finden Lösungen. Sie denken konzeptionell und strategisch. Meistens entscheiden sie, welche IT-Systeme zur Anwendung kommen, tragen in einigen Fällen auch finanzielle Verantwortung.  
  • administrieren Datenbanken: Daten sind sensible Informationen. Nur bestimmte Personen dürfen Zugang zu ihnen haben. Data Manager definieren dafür Rollen, verwalten und vergeben diese in Unternehmen und Behörden. Sie kooperieren bei der Arbeit mit internen und/oder externen Programmierern. Data Manager fungieren als Schnittstelle. Sie kennen die Zielvorgaben der Auftraggeber, schätzen die Fähigkeiten von Software und Tools wie auch Programmierern ein und sind sich der Bedürfnisse der Datenquellen (Kunden, Usern, Menschen etc.) bewusst.   
  • sichern Daten: Datensicherheit spielt eine immer größere Rolle. Data Manager sind für die Verschlüsselung von Daten und deren sichere Aufbewahrung zuständig. Sie verwalten und vergeben Passwörter. Meistens arbeiten sie mit externen Anbietern zusammen, wie Internet Service Providern oder Produzenten von Data Warehousing Tools. Zudem müssen sie auf dem neuesten Stand von juristischen Vorgaben sein, wie etwa von nationalen und internationalen Datenschutzgrundverordnungen.   
  • visualisieren Daten: Um komplexe und umfangreiche Daten verständlich zu machen und Menschen in die Lage zu versetzen, sie zu verstehen bzw. sinnvolle Erkenntnisse aus ihnen zu gewinnen, erstellen Data Manager aus den Rohdaten interaktive Infografiken, Diagramme, Karten und/oder Bilder etc.  

Diese Aufgabenfelder werden durch zahlreiche andere Aufgaben unterstützt, wie unter anderem

  • Konzepte und Zeitpläne erstellen. 
  • Prognosen für die Zukunft begründen. 
  • technologische Neuerungen umsetzen.
  • ein Team von Mitarbeitern anleiten und motivieren.  

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Welche Voraussetzungen sind notwendig, um Big Data Manager zu werden?

Wer ein Big Data Manager werden will, muss ein Studium absolvieren. Um dieses aufzunehmen, ist in der Regel eine Allgemeine Hochschulreife (Abitur), eine fachgebundene Hochschulreife oder eine Fachhochschulreife notwendig. 

Eine IT-nahe Ausbildung ist sinnvoll, um in dem Berufsfeld Fuß zu fassen. Es können unterschiedliche Studienfächer gewählt werden, um sich einen beruflichen Zugang zum Datenmanagement zu sichern, zum Beispiel Informatik, Wirtschaftsinformatik, Data Science, Informationsdesign oder Computermathematik. 

Zahlreiche Spezialisierungen sowie Fort- und Weiterbildungen im Direkt- oder Fernstudium erhöhen die Karrieremöglichkeiten auch als Quereinstieg in datengetriebenen Unternehmen und Behörden, etwa Datenbankprogrammierung, Datenschutz, IT-Service-Management, Projektmanagement etc. 

 

Wie lange dauert eine Ausbildung zum Big Data Manager?

Die Dauer der Ausbildung zum Data Manager ist je nach Bildungsanbieter, gewählter Ausbildungsart sowie der geplanten Spezialisierung sehr unterschiedlich. Sie kann 12, 24 oder sogar 72 Monate dauern.  

 

Wie hoch ist das Gehalt eines Big Data Managers? 

Das Einstiegsgehalt für Data Manager liegt bei ca. 48.000 Euro. Je nach Position und Verantwortungsbereich kann es schnell deutlich nach oben gehen. Ein jährliches Durchschnittsgehalt von 68.000 Euro ist möglich. Arbeitserfahrungen bei größeren Daten-Projekten sind ebenfalls hilfreich, um ein höheres Gehalt im Traumjob möglich zu machen. Professionelle Zertifikate bei spezifischer Software und aktuellen Technologien sind für ein besseres Gehalt sinnvoll. 

Data Manager können ebenso unternehmerisch tätig sein. Auch hier sind die Berufsaussichten für Data Manager überdurchschnittlich positiv. So besteht zum Beispiel die Möglichkeit, bei Unternehmen oder Behörden im Bereich Datenintegration als Berater tätig zu werden oder selbständig Datenbanken für Auftraggeber zu entwickeln und zu programmieren. 

 

In welchen Branchen sind Data Manager tätig?

Data Manager werden in immer mehr Unternehmen und Behörden gebraucht. Charakteristisch für den Beruf ist ein stetig wachsendes Betätigungsfeld mit hervorragenden Zukunftsaussichten. Laut Bitkom (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und Neue Medien) haben 96 Prozent der deutschen Unternehmen Schwierigkeiten bei der Besetzung freier Stellen von Daten-Experten.

Data Manager werden in Unternehmen benötigt, z.B. in der Versicherungswirtschaft oder im Bankenwesen. Groß- und Einzel- sowie Onlinehändler sowie der Logistikbereich sind ebenfalls datengetriebene Unternehmen. Öffentliche Behörden, statistische Ämter oder das Militär- sowie Gesundheitswesen sind mögliche Arbeitgeber. 

 

Welche Eigenschaften sind von Vorteil für Big Data Manager?

Wer Big Data Manager werden möchte, sollte über einige besondere Eigenschaften und Fähigkeiten verfügen, unter anderem

  • über ausgeprägte analytische Fähigkeiten. Der Beruf eines Data Managers benötigt abstraktes Denken. Numerische Sachverhalte müssen schnell erfasst, Zusammenhänge erkannt und Lösungsstrategien abgeleitet werden. 
  • über agiles Projektmanagement. Moderne IT-Projekte zeichnen sich durch schnelle Produktzyklen aus und erfordern hohe Innovationsbereitschaft. Kontinuierlich werden neue Ergebnisse produziert, die den Projektverlauf auch nach Anforderungen und Wünschen der Auftraggeber stetig verändern können. Die Beherrschung spezieller Methoden (Scrum, Unified Process etc.) ist hilfreich.  
  • über erhöhte Kommunikationsfähigkeiten. Die Zusammenarbeit mit Auftraggebern und Teammitgliedern ist enorm wichtig für den Erfolg von Daten-Projekten. Meetings, Präsentation sowie Dokumentation der Ergebnisse gehören dazu. Häufig arbeiten Data Manager in interkulturellen Teams, deren Besonderheiten beachtet werden müssen. 
  • über Managementfähigkeiten. Data Manager leiten häufig ein Team von Experten an und sollten wissen, wie sie Menschen führen und motivieren. Konzeption, Planung und Organisation von Arbeitsprozessen sind Bestandteil der Tätigkeit. Es gehört dazu, das Team und deren Ergebnisse vor den Auftraggebern zu vertreten. Schnell und kompetent Entscheidungen treffen, ist ebenfalls eine Fähigkeit, die förderlich für den Beruf ist. 

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