Im Forschungsprojekt des Fachbereichs Energie-, Umwelt- und Verfahrenstechnik (EUV) sammeln und vertiefen die Studierenden Erfahrungen im Umgang mit Modellen und Simulationen. Unter Anleitung erwerben die Studierenden die Fähigkeit, Aufgaben mit Mess- und Regelungsanwendungen selbstständig und effizient zu bearbeiten. Des Weiteren lernen die Studierenden den Umfang eines Themas vor der Bearbeitung abzuschätzen und die Phasen zum Zeitaufwandsmonitoring einzuteilen. Die Studierenden erweitern ihre Kompetenz des fachübergreifenden systemorientierten Denkens und Handelns, indem sie ein Projekt, das nicht aus ihrem unmittelbaren beruflichen Handlungsfeld hervorgeht, bearbeiten. Darüber hinaus erfolgt eine Vertiefung der Fach- und Methodenkompetenz anhand einer übergreifenden Fragestellung. Fachspezifische Inhalte werden in ein reales Projekt transportiert.

Zunächst wählen sich die Studierenden ein eigenes Thema, das in Zusammenhang mit den fachlichen Inhalten der Module „Thermische Trennprozesse“ oder „Mechanische Verfahrenstechnik II“ steht und einen integrierten regelungstechnischen Aspekt besitzt. Für die Wahl des Forschungsprojekts sind folgende Themenschwerpunkte vorgesehen:

  • Materialhandling,
  • Thermisch konzentrieren,
  • Thermisch trennen,
  • MSR (Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik) und
  • Automatisieren.

Die schriftliche Ausarbeitung des Projektthemas sowie der Gesamtdokumentation werden von den Studierenden eingereicht und nach qualifizierter tutorieller Rückmeldung auch korrigiert und nachbearbeitet. Eine überarbeitete Dokumentation wird dann bewertet.

Expertenstimme

„Nachhaltige Prozesssimulation ist eine zukunftsweisende Entwicklung. Unter Anleitung können Sie dies in Form eines realen forschungsorientierten Projekts fachspezifisch und effizient vertiefen.“

Prof. Dr. Harald Schuchmann


Wesentliche Elemente des Formats: 

  • Projektmanagement
  • Aufwandsabschätzung
  • Zeitaufwandsmonitoring
  • Wissenschaftliche Dokumentation

Kompetenzgewinne:
Handlungs- und Methodenkompetenz zur wissenschaftlichen Bearbeitung definierter Anwendungsszenarien im Kontext der Thematik. Sie können interdisziplinäres Fachwissen umsetzen und anwenden (Fachkompetenz). Die Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit (Sozialkompetenz) wird stark gefördert.

Verweis auf Studiengänge:
Prozesssimulation in der Verfahrenstechnik (M.Eng.)

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